Aufgestaute Reiselust
 
REISEANALYSE 2021/2022:

Aufgestaute Reiselust

Freitag, 14.01.2022

(coe) Im Zuge einer Online-Veranstaltung der CMT Stuttgart präsentierte Prof. Martin Lohmann erste Ergebnisse der Reiseanalyse 2021 und der Reisetrends 2022. Wenig überraschend ergibt sich auch für die Jahre 2021 und 2022 noch ein Rückgang der Reiseaktivitäten im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Dennoch seien ein starker Nachholbedarf und eine hohe Reiselust erkennbar, erklärte Prof. Lohmann (Foto oben, © Screenshot).

Erstmals gaben 48 Prozent der Befragten an, dass sie Geld, Zeit und Lust für eine Reise im Jahr 2022 hätten. 2021 hatte der Wert bei 38 Prozent gelegen, 2019 bei 42 Prozent. „Das Thema ist wichtig, das Thema macht Spaß", so Lohmann. Allerdings sei nicht sicher, dass sich diese Reiselust auch tatsächlich in Buchungen umschlage, es sei erstmal nur eine „gute Voraussetzung" (Foto Mitte, © Reiseanalyse/Screenshot)

Die Art der Buchung – beispielsweise über Reisebüros oder Veranstalter – werde bei den Reisenden tendenziell gleich bleiben, Menschen die bisher über Veranstalter gebucht hätten, würden dies tendenziell auch weiterhin tun, auch wenn sie 2020 oder 2021 keine Reise gebucht hätten. Laut der Reiseanalyse könne es aufgrund der rasch und oft wechselnden Bestimmungen zu mehr kurzfristigen Buchungen kommen.

Ein Viertel der Befragten gab zudem an, die Reise weitgehend so zu planen wie vor der Corona-Pandemie. 45 Prozent möchten sich 2022 besonders über die Lage und Regeln am Reiseziel informieren, 37 Prozent möchten sich besonders über die Einreise- und Rückreise-Regeln informieren. (Foto unten, © Reiseanalyse/Screenshot) Auf Nachfrage erklärte Prof. Lohmann, dass sich Reisende über verschiedenste Wege über Reisemöglichkeiten informieren, allerdings häufig in Kombination: Man schaue z.B. in die Kataloge der Reiseanbieter und informiere sich dann zusätzlich noch im Internet.

In seinem Fazit erklärte Prof. Lohmann, dass die entscheidenden Reisemerkmale sich auch 2022 im Vergleich zu 2019 wahrscheinlich noch verschieben würden (u.a. Nähe, PKW, abseits der Masse), Allerdings handele es sich dabei nach aktueller Einschätzung nur um eine vorübergehende Verschiebung. Die grundsätzlichen Reisemotive blieben aber bestehen: Erholung, Abstand zum Alltag, Freiheit, Zusammensein, Spaß und angenehme Bedingungen.



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