Sorge um Busmittelstand
 


BDO:

Sorge um Busmittelstand

Freitag, 07.01.2022

Im Vorfeld des heutigen Corona-Gipfels von Bund und Ländern wies der bdo dringend darauf hin, dass die bestehenden Überbrückungshilfen für rund 80 Prozent der mittelständischen Busunternehmen nicht zugänglich seien, da sie als sogenannte Mischbetriebe, bzw. verbundene Unternehmen neben Verkehrsleistungen im ÖPNV auch Bustouristik durchführen. Durch EU-Recht sei es streng untersagt, Erlöse aus dem Bereich des staatlich regulierten ÖPNVs auf die privatwirtschaftliche Touristik zu übertragen – die Mischbetriebe erfüllen deswegen bezogen auf das Gesamtergebnis nicht die für die Überbrückungshilfen notwendige Antragsvoraussetzung von 30 Prozent coronabedingtem Umsatzeinbruch.

„Es ist daher wichtig, dass die von der EU-Verordnung 1370/2007 vorgeschriebene Spartenbetrachtung auch für die Bewertung der Umsatzeinbrüche herangezogen wird, damit alle mittelständischen Unternehmen mit coronabedingten Umsatzeinbrüchen die dringend benötigten Überbrückungshilfen auch beantragen können", sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard (Foto, © bdo). „Darüber hinaus müssen die Antragsvoraussetzungen endlich praxisnah und unbürokratischer gestaltet werden (...)", so Leonard weiter.



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