
Wie der bdo mitteilt, wird er in der heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz nachdrücklich auf die Fehlkonstruktion beim geplanten Insolvenzschutzfonds für Pauschalreisen hinweisen. Kleineren und mittleren Anbietern drohe eine Kostenexplosion, da sie für die immensen Risiken der Reisekonzerne einstehen sollen – obwohl bei ihnen schon jetzt keine Ausfallgefahren bestehen oder Rückführkosten anfallen. Der Fonds drohe nach jetzigem Planungsstand den Gleichheitsgrundsatz zu verletzen und die Gewerbefreiheit der Reisebusbetriebe einzuschränken.
„Wir lehnen den Reisesicherungsfond in der jetzigen Form als unfair ab. Wir fordern, dass die tatsächlichen Haftungsrisiken der Unternehmen berücksichtigt werden, statt alle über einen Kamm zu scheren. Der bdo unterstützt den berechtigten Wunsch, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Insolvenzen in der Reisebranche zu schützen und ihre Rückreise zu garantieren. Die familiengeführten Busunternehmen haben dieses Ziel stets erreicht und werden dies auch in Zukunft tun. Es gibt einfach keine Fälle, in denen unsere Reisegäste teuer aus dem Ausland zurückgeholt werden mussten, wie das bei großen Konzernpleiten zu beobachten war“, so Christiane Leonard (Foto, © bdo), Hauptgeschäftsführerin des bdo.
Weitere News von EuroBus:
Facebook:https://www.facebook/EuroBus/
Twitter: https://goo.gl/Hs3i54
Instagram: https://instagram/eurobus