Vom RuhrtalRadweg bis zur IGA 2027
 

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Vom RuhrtalRadweg bis zur IGA 2027

Donnerstag, 05.03.2026

Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) präsentiert als zentrale Destinationsmanagement-Organisation für das Ruhrgebiet gemeinsam mit den Städten Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Duisburg und Dortmund sowie der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH die touristische Vielfalt der Region auf der internationalen Tourismus-Fachmesse ITB Berlin vom 3. bis 5. März. Am Gemeinschaftsstand von Tourismus NRW stehen dabei zwei Themen besonders im Fokus: die Internationale Gartenausstellung IGA 2027 Ruhrgebiet und der RuhrtalRadweg, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert.

IGA 2027: Zukunftsprojekt für eine grüne Metropole

Von 23. April bis 17. Oktober 2027 wird das Ruhrgebiet zur Bühne eines der größten Garten- und Zukunftsfestivals Europas. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet widmet sich der zentralen Zukunftsfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ und zeigt, wie nachhaltige Stadtentwicklung, Klimaanpassung und mehr Lebensqualität in einem dicht besiedelten Ballungsraum umgesetzt werden können.

Erstmals in Nordrhein-Westfalen angelegt, nutzt die IGA die besondere Struktur des Ruhrgebiets: Statt eines einzelnen Ausstellungsgeländes entsteht eine dezentrale Gartenschau, die zahlreiche Städte und Landschaftsräume miteinander verbindet. Herzstücke sind mehrere sogenannte „Zukunftsgärten“, unter anderem in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen, in denen innovative Konzepte für urbane Grünräume, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung präsentiert werden. Darüber hinaus entstehen in vielen Kommunen neue Parks, Promenaden und Freizeitangebote.

Für Besucherinnen und Besucher bietet die IGA damit eine außergewöhnliche Möglichkeit, das Ruhrgebiet neu zu entdecken – als Region im Wandel von der Industrielandschaft zur grünen Metropole mit vielfältigen Natur- und Stadträumen.
Auch für Bus- und Gruppenreisen ist die IGA ein attraktives Ziel. „Die Bus- und Gruppentouristik ist ein elementar wichtiger Baustein unserer touristischen Vermarktung“, sagt Oliver Herrmann, Marketing Manager B2B Touristik bei der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH. Entsprechend sind Gruppen ausdrücklich willkommen.

Dass das Interesse bereits früh groß ist, zeigt ein Beispiel aus der Reisebranche: Behringer Touristik hat die IGA 2027 schon frühzeitig in sein Programm aufgenommen. „Reiseveranstalter buchen immer früher“, erklärt Geschäftsführerin Tina Behringer. Für den Besuch der Gartenausstellung eignet sich beispielsweise Essen besonders gut als Standort für Busgruppen. Erste Kunden haben sich laut Behringer bereits jetzt Termine für Reisen zur IGA 2027 gesichert.

20 Jahre RuhrtalRadweg

Neben der IGA steht auf der ITB auch der RuhrtalRadweg im Mittelpunkt. Die rund 240 Kilometer lange Route gehört zu den bekanntesten Radfernwegen Deutschlands und folgt dem Lauf der Ruhr von Winterberg im Sauerland bis nach Duisburg an den Rhein.

Der Weg verbindet eindrucksvoll Naturerlebnis mit Industriekultur und führt unter anderem vorbei am Baldeneysee, an der Henrichshütte Hattingen und an der Zeche Nachtigall in Witten. Als ADFC-Qualitätsroute mit vier Sternen steht der RuhrtalRadweg für hervorragende Beschilderung, hohe Wegqualität und eine ausgebaute touristische Infrastruktur.

Koordiniert wird das Angebot von der Ruhr Tourismus GmbH. Gleichzeitig gilt die Route als Musterbeispiel für nachhaltigen Aktivtourismus im Ruhrgebiet: Für 2026 strebt der RuhrtalRadweg als erstes radtouristisches Produkt in Deutschland die TourCert-Qualifizierung als nachhaltiges Reiseziel an.

Tipp für 2026: Internationale Kunstbiennale im Ruhrgebiet

Bereits im Jahr vor der IGA rückt das Ruhrgebiet auch als internationaler Kunst- und Kulturstandort in den Fokus. Die europäische Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst Manifesta 16 Ruhr findet vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 in Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg statt.
Die Biennale beschäftigt sich mit der Frage, wie Orte kultureller und sozialer Bedeutung neu gedacht und genutzt werden können – insbesondere leerstehende modernistische Kirchen aus der Nachkriegszeit. Ausgangspunkt ist die urbane Vision des katalanischen Architekten und Urbanisten Josep Bohigas mit dem Titel „This is not a church“, die in enger Abstimmung mit Bürgern entwickelt wurde.

Ziel ist es, Stadtviertel durch kulturelle
Interventionen neu zu beleben und öffentlichen Raum durch Kunst zurückzugewinnen. Die Wahl von Nachkriegskirchen als Ausstellungsorte verleiht der Biennale eine besondere Symbolkraft: Die architektonisch markanten, religiös aufgeladenen Räume erhalten eine neue Funktion und reagieren damit direkt auf zentrale Herausforderungen des Strukturwandels, den Verlust an sozialem Zusammenhalt und die Suche nach zukunftsfähigen urbanen Strategien.



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