„ITB NOW ein Flop“
 

AUSSTELLER-KRITIK:

„ITB NOW ein Flop“

Donnerstag, 11.03.2021

(lop) Erste Kritik an der ersten digitalen ITB NOW kommt seitens der Aussteller: „Diese ITB NOW ist für uns als Aussteller ein Flop“, ärgert sich Joachim Schweda (Foto), Geschäftsführer von Touren Service Schweda (TSS). Die virtuelle Messe sei „völlig daneben geplant“, so der Paketer aus Kehl am Rhein gegenüber EuroBus in seiner ernüchternden Zwischenbilanz nach drei Tagen ITB NOW mit wenig Resonanz.

Seine Kritik: Die von den Ausstellern mühsam über Tage zusammengestellte sog. „Brand Card“ generiere „keine signifikante Nachfrage“ von Kunden. „Da geht niemand drauf – vor allem keine Busreiseveranstalter“. Für ihn kein Wunder bei 99 Euro Eintritt für ein virtuelles Tagesticket – und das in Zeiten der allgemeinen Kosteneinsparnis. Auch breche die Netzverbindung immer wieder ab, wenn ein Kontakt einmal zustande gekommen ist. Zudem sei keine Trennung zwischen Einkäufern und Verkäufern gemacht worden. „In ihrer Verzweiflung versuchen die Aussteller, untereinander Geschäfte zu machen“, beklagt sich Schweda u.a. auch darüber, dass für die Fachbesucher die Destinationen und deren Angebote nicht klar und einfach zu finden seien.

„Das war ein Schuss in den Ofen und eine Abzocke, die man so nicht mehr braucht“, führt Schweda die hohen Kosten für die Aussteller an (für TSS rund 3.000 Euro), die sich nicht im Entferntesten bezahlt machen würden. „Damit hat sich die ITB Berlin keine Freunde gemacht und sich gehörig ins Abseits manövriert“, so ein erboster Joachim Schweda.
Mit dem neuen Folder „Radreisen in Frankreich 2021/22“ (Titelfoto) hat Touren Service sein neues Produkt vorgestellt.

(Mehr darĂĽber im neuen EuroBus).


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