

Bremerhaven (Foto, © Achim Meurer) veröffentlichte die aktuellen Tourismuszahlen für 2020 – schon für die Monate März und April 2020 bescheinigte das bundesweit anerkannte dwif Institut der Seestadt einen Umsatzausfall von rund 35 Millionen Euro. Laut dem statistischen Landesamt wurden zudem rund 40 % weniger Übernachtungen gezählt, die Hotellerie musste ein Minus von rund 37 % hinnehmen.Riesige Einbußen musste die Stadt beim Auslandstourismus hinnehmen, 58 % weniger Gäste und 50,4 % weniger Übernachtungen wurden in diesem Segment coronabedingt gezählt.
Doch es gäbe auch eine positive Nachricht: Rund ein Drittel der befragten Übernachtungsgäste wäre ohne die Pandemie noch gar nicht nach Bremerhaven gekommen. Die städtische Tourismusgesellschaft Erlebnis Bremerhaven setze auf zahlreiche Aktivitäten, die schon im letzten Jahr für großen Zuspruch an Tagesbesuchern gesorgt hatten. Dennoch sei die Situation alarmierend: „Als Vorstandsmitglied im DTV blicke ich mit Sorge auf die problematische Situation der Tourismuswirtschaft in ganz Deutschland und damit auch in Bremerhaven. Um der prognostizierten positiven Nachfrage nach dem Neustart nachkommen zu können, brauchen wir kurzfristige Maßnahmen zur Schaffung stabiler Rahmenbedingungen, wirtschaftlich gefestigte touristische Leistungsträger und Marketingmittel zur Positionierung im Markt. Daher muss das vom Land Bremen angekündigte Aktionsprogramm Tourismus nun schnell umgesetzt werden“, so Oberbürgermeister Melf Grantz.
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