Ergebnisse der aktuellen Reiseanalyse
 


CORONA-SPECIAL FUR:

Ergebnisse der aktuellen Reiseanalyse

Donnerstag, 09.07.2020

Die neue Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) zeigt erste Ergebnisse aus der Corona-Krise.
Die Urlaubsnachfrage 2019 befand sich auf Rekordniveau, die Urlaubspläne für 2020 blieb bis stand Januar auf dem sehr hohen Niveau der Vorjahre. Dann kam Corona. Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai – in diesem Zeitraum finden sonst ca. 15% der Urlaubsreisen statt. Dieses Volumen ist laut FUR voraussichtlich unwiederbringlich verloren.
Hier die Ergebnisse der Corona-Befragung in der Reiseanalyse online im Mai 2020 der FUR, unterstützt durch ein Forschungsprojekt des IMT an der FH Westküste und dem NIT (2500 online-Interviews im Zeitraum 7.5.-15.5., repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung in Deutschland, im Alter zwischen 14 und 75 Jahren):

•Fast 60% der Deutschen fühlen sich aktuell durch die Corona-Krise betroffen. Sie sind entweder
Risikogruppe, haben finanzielle Einbußen, sind von Kurzarbeit betroffen, fürchten um den Arbeitsplatz oder mussten in der Zeit des Lockdowns Urlaubszeit und Überstunden abbauen. Nur ein sehr kleiner Anteil war von der Krankheit selbst betroffen (selbst erkrankt, in Quarantäne oder kümmern sich um Angehörige).

• Trotzdem ist das Thema Urlaubsreisen weiter sehr wichtig für viele Deutsche:
- Für über 80% ist das Gefühl wichtig, jederzeit frei verreisen zu können.
- Für knapp 50% gehört der Urlaub zum Lebensglück und zum Wohlbefinden unbedingt dazu.
- Auf der anderen Seite sagen aber ca. 50%, dass sie einmal ein Jahr gut auf eine Urlaubsreise
verzichten können.

• Die allermeisten Deutschen können sich im verbleibenden Jahr 2020 nach eigener Aussage eine Urlaubsreise leisten und hätten auch die Zeit dazu. Zwei wichtige Voraussetzungen sind also gegeben. Diese Zahlen liegen etwa auf dem gleichen Niveau vom November 2019, als die gleiche Frage gestellt worden war.

• Bei der konkreten Urlaubslust und den Urlaubsplänen für Mai-Dez. 2020 teilt sich der Markt in drei Teile:
Ein gutes Drittel hat feste Urlaubspläne, ein weiteres Drittel ist unsicher ob/wie/wo es Urlaub machen wird, das letzte Drittel will ziemlich sicher in 2020 keine Urlaubsreise machen.

• Die Anforderungen an künftige Urlaubsreisen sind natürlich durch die Corona-Krise geprägt:
- Hygiene am Reiseziel und der Unterkunft sind unabdingbar
- Man achtet darauf, dass man im Zweifel schnell nach Hause kann
- Man scheut enge Kontakte mit fremden Menschen
• Daraus ergeben sich unterschiedliche Strategien, die das sicherstellen sollen:
- Man fährt mit einem Reiseveranstalter, der einen im Notfall unterstützt
- Man fährt an ein Reiseziel, das man kennt
- Man präferiert Unterkünfte ohne viel Kontakt mit anderen (z.B. Ferienwohnung oder Wohnwagen)
- Man präferiert individuelle Verkehrsmittel, z.B. das eigene Auto.

• So erklärt sich auch das Ranking der geplanten Reiseziele für 2020, bei denen erdgebundene Reiseziele verhältnismäßig besser abschneiden, als im langjährigen Durchschnitt:
- Deutschland weit vor Österreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark und
Griechenland.

• Auch die Urlaubsformen passen zu den aktuellen Anforderungen und Präferenzen:
- Entspannen vor Badeurlaub, Familienurlaub, Natururlaub und Aktivurlaub.
So die Rahmenbedingungen stimmen und die Regeln es zulassen, stimmen die Aussichten aus Nachfragesicht die FUR „also vorsichtig optimistisch".



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