

Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer diskutiert bei seiner Jahreshauptversammlung am 4. April in Langenselbold, ab 9 Uhr in der Klosterberghalle, über die Folgen der hessischen Ausschreibungen. Das Ergebnis eines wissenschaftlichen Gutachtens zeigt auf, dass der praktizierte Ausschreibungswettbewerb in Hessen „nur für große Unternehmen und Kooperationen erfolgreich“ ist. Der Marktanteil der privaten mittelständischen Omnibusunternehmen hat sich um 20% verringert. Die Wettbewerbspreise weisen eine geringere Rendite auf. „Das extrem hohe Risiko bei Ausschreibungen kann bei kleineren Betrieben zur Existenzbedrohung führen“, so der LHO-Vorsitzende Karl Reinhard Wissmüller (Foto). Zu der Tagung konnten als Referenten Mathias Lahrmann, Vertreter des Gutachtenerstellers BSL Management & Consultants und Prof. Dr. Harald Bartl gewonnen werden. Bei den Personalien stehen die Wahl eines Stellvertreters des Vorsitzenden sowie eines Rechnungsprüfers an. Informationen: www.lho-online.com