

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) hat sich in scharfer Form gegen die Ergebnisse des ADAC-Schulbustests ausgesprochen (wir berichteten). Der LBO betitelt den Test als „unseriös“ und kritisiert ein „willkürliches Benotungssystem“. „Ein völlig falsches Bild von den Tatsachen erweckt den Verdacht der unseriösen Effekthascherei“, so der LBO. Einige Vorwürfe hätten sich gar als falsch herausgestellt. Die ADAC-Ergebnisse widersprächen den Feststellungen des Bayerischen Innenministeriums, das in den Herbstmonaten erst 5.000 Schulbusse alleine in Bayern kontrolliert hatte – der ADAC dagegen nur ganze 3 (!) in Bayern. Fazit: „Nur geringfügige Mängel etwa bei marginalen Ausrüstungsvorschriften“. Das Innenministerium: „Es gibt kein Grund zur Besorgnis.“ Demnach hatten ein Drittel der stichrobenartige getesteten Schulbusse in ganz Deutschland die Note „mangelhaft“ bekommen, ein weiteres Drittel die Note „ausreichend.“