
Bei seinem alljährlichen Test von Schulbussen hat der ADAC den Busbetreibern ein wenig positives Zeugnis ausgestellt. Bei den stichprobenartig in ganz Deutschland durchgeführten Untersuchungen wurden ein Drittel der Schulbuslinien mit der Note „mangelhaft“ bewertet, ein weiteres Drittel gerade einmal mit „ausreichend“. Die wesentlichen Gründe: „Überfüllte Busse und rasende Fahrer“, so der ADAC bei der heutigen Präsentation der Ergebnisse. In den Hörfunk-Sendern hat dieses Ergebnis ein starkes Echo gefunden. Schon in den frühen Morgenstunden meldeten sich Hörer – in der Regel besorgte Eltern – zu Wort. Aber auch Busfahrer schilderten ihre Eindrücke von den zu Stoßzeiten - wie Schulbeginn und Schulschluss - teils „chaotischen Zuständen an den Haltestellen.“ Forderung eines Busfahrers aus Hessen: „Die Eltern oder das Lehrpersonal muss an den Haltestellen für Ordnung sorgen – wir können das nicht. Auch im Bus sollte eine Aufsichtsperson mitfahren, denn wir Busfahrer müssen uns auf den Verkehr konzentrieren.“