

„Wie wird die Bustouristik sexy?“. Perspektiven für ein neues Image diskutieren der RDA und die Gütegemeinschaft Buskomfort vom 21. bis 25. April auf ihrer gemeinsamen Mitgliederversammlung in Bratislava. Neben einem spannenden Programm mit hochkarätigen Referenten wird auch der Tagungsort auf die Teilnehmer inspirierend wirken. Denn die slowakische Hauptstadt hat in wenigen Jahren einen eindrucksvollen Imagewandel vollzogen. Das Image eines Produktes, eines Unternehmens oder einer Branche entscheidet immer öfter über Erfolg oder Misserfolg. Denn Images beeinflussen oder steuern nachweisbar das Verhalten der Menschen. Wie die Bus- und Gruppentouristik dies nutzen kann, erörtern die hochkarätigen Referenten den Mitgliedern von RDA und gbk. Diese können sich auf praktische Hilfen hinsichtlich Image, Imagewandel und Imagetransfer freuen. Der Bestsellerautor und Dipl. Psychologe Dr. Hans-Georg Häusel wird seine Erkenntnisse zum Neuromarketing sowie zur psychologischen und neurobiologischen Grundlagenforschung des Konsumentenverhalten präsentieren. Werner Sülberg, Dertour Bereichsleiter Konzernentwicklung und Marktforschung, informiert aus der Sicht des großen Reiseveranstalters über die Wirkung von Images auf das Reiseverhalten. Clemens Sommer, Geschäftsführer der creative analytic 3000 GmbH, dem durchführenden Institut der RDA Imagestudie, regt zu fantasievollen Strategien und Innovationen an. Das Programm spiegelt aber auch die Kernkompetenzen und Aufgaben beider Verbände wider. Der RDA engagiert sich seit langem in der Grundlagen- und Motivationsforschung des Reiseverhaltens von Busreisenden sowie der Aufbereitung der Erkenntnisse für die Mitglieder. Die gbk steht mit der Sterneklassifizierung für hochwertiges Reisen und ein positives Image der Busreise. „Die Bus- und Gruppentouristik muss weg von ihrem partiellen Aschenputtelimage“, betont denn auch RDAPräsident Richard Eberhardt, „wenn wir in den nächsten Jahren das Potenzial wirklich ausschöpfen wollen. Busreisen klingen für viele Menschen nicht sexy genug – dies wollen wir ändern.“ Für einen nachhaltigen Imagetransfer stehen aber auch der Tagungsort Bratislava und die Slowakei. Bratislava hat seit der Gründung der Slowakischen Republik am 1. Januar 1993 einen gewaltigen Imagewandel erfahren. Statt Durchschnittsware prägen heute exklusive Geschäfte die Innenstadt und viele junge Menschen schätzen die Partyqualitäten der Stadt. Der epochale Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft wurde mit Humor, Kreativität und einem unerschütterlichen Glauben an die Zukunft bewältigt.