KULTURHAUPTSTÄDTE EUROPAS Ruhr 2010 – vom Kohlenpott zur Industriekultur Museen, Festivals und Events bieten große Chancen für die Bustouristik
 

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KULTURHAUPTSTÄDTE EUROPAS
Ruhr 2010 – vom Kohlenpott zur Industriekultur
Museen, Festivals und Events bieten groĂźe Chancen fĂĽr die Bustouristik

Freitag, 22.01.2010

Oberhausen. Mit dem Schwung einer Europäischen Kulturhauptstadt will das Ruhrgebiet – neben Istanbul in der Türkei und Pecs in Ungarn - einen großen Schritt zur gemeinsamen Metropole machen. „Wir sind gerade dabei, das Ruhrgebiet, das bisher ein weißer Fleck auf der touristischen Karte war, zu einer Destination zu entwickeln“, sagte Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, auf der CMT in Stuttgart. Dabei baut Europas bevölkerungsstärkste Region auf die vielen bestehenden Kultureinrichtungen. Bis zum Jahresende sind viele Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und zahlreiche Aktionen in den 53 Städten der Ruhr.2010 angesetzt. Die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 war das „KulturSpezial“ auf der CMT. „Wir haben mehr Museen als Paris, London und Rom zusammen“, meinte Biermann stolz. In Zahlen: 200 Museen, 100 Kulturzentren, 120 Theater, 250 Festivals und Feste sowie 3500 Industriedenkmäler. Dazu kommen noch zwischen Xanten und Lünen drei Musicaltheater. Mit der gemeinsamen Kulturhauptstadt rücken die Städte zwischen Düsseldorf und Hamm zusammen. „Bei uns zieht sich die Umwandlung alter Industrieanlagen wie ein roter Faden durch“, sagte Biermann. Dazu zählen das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen und der Gasometer in Oberhausen. Kulturstätten, die inzwischen die Bürger im Ruhrgebiet als Wahrzeichen anerkannt haben. Tausende von Chören Touristisch gesehen wurde die einstige Kohle- und Stahlregion in fünf Erlebnisareale mit den Städten Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum und Dortmund im Mittelpunkt aufgeteilt. Mit der gemeinsamen Kulturhauptstadt sollen die 170 Regionen in dem begrünten Städteband an Ruhr und Emscher zueinander finden. Eine der spektakulärsten Aktionen wird am 18. Juli die Aktion „Still-Leben A 40“ sein. Dann ruht auf dem 60 Kilometer langen Ruhrschnellweg der Verkehr. Aneinandergereiht werden 22 000 Biertische. Wer sich setzt, muss Kultur machen - wie es die Idee des Ruhr.2010-Vorsitzende Fritz Pleitgen war. Der Ansturm sei enorm. Ob man Skat spielen, malen oder einfach nur eine goldene Hochzeit feiern wolle. Ein ähnliches Massenevent wird „Sing Day of Song“ am 5. Juni, wenn mehrere tausend Chöre in der Schalke-Arena und in ganz Gelsenkirchen gemeinsam Lieder anstimmen. In der letzten Maiwoche erinnern mit der Aktion Schachtzeichen mehr als 1000 gelbe, in etwa 80 Meter Höhe schwebende Ballons an die ehemaligen Fördertürme der Kohlenzechen. Informationen: www.ruhr-tourismus.de www.ruhr2010.de

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