


Essen. (lop) Die Veranstaltung kann sich zu Recht in der Top-Liste der bustouristischen Veranstaltungen sehen: Der BusSonntag hat sich – aus kleinen Anfängen als eine Art „Restplatz-Börse“ gegründet – zu einem immer stärker beachteten Workshop entwickelt mit einem besseren Besucher/Aussteller-Verhältnis als bekanntere Busreise-Veranstaltungen, der aufgrund seiner Anziehungskraft auf der Ausstellerseite auf eine lange Liste neuer Beitrittswilliger (aktuell 15 !) in der Warteschleife blickt. Deshalb die Frage, die sich der zur Zeit 31 Mitglieder umfassende Verein „BusSonntag“ nach einem erneut sehr erfolgreichen Veranstaltungswochenende im Congress Center der Essener Messe stellte: Wie soll es weitergehen? Weiteres Wachstum mit allen problematischen Begleiterscheinungen einschließlich dem Finden bezahlbarer Workshop-Räumlichkeiten? Oder ein generelles Nachdenken darüber, „ob wir generell in der Branche die Bustouristiker mit Veranstaltungsterminen überfordern“, wie es der Vereinsvorsitzende Ansgar Zoller (La Cordée Reisen) provokativ zuspitzte, der gerade noch den äußerst negativen Eindruck vom Besuch der TTW in Montreux mit dem dortigen „katastrophalen Bus-Kontakt“ verdauen musste und sich so seine eigenen, noch nicht ganz spruchreifen, Gedanken über die positive Zukunft des „BusSonntag“ macht. Mehr darüber im neuen EuroBus!