
Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wird auch das Thema „finanzierbarer Klimaschutz“ behandelt. Dabei wird beim Thema „Einrichtung von Umweltzonen“ auf die Verhältnismäßigkeit hingewiesen. Ausnahmen werden dort in Aussicht gestellt, wo „Einschränkungen in keinem vernünftigen Verhältnis zur Feinstaubreduzierung“ stünden. Auch die „bundesweite Vereinheitlichung von Ausnahmeregelungen“ wird demnach angestrebt. Doch wie sieht es in der Praxis bei den Busunternehmen aus? Busunternehmer Ludger Köppen aus Essen, Geschäftsführer eines seit 40 Jahren bestehenden Taxi- und Busunternehmens, teilte uns an dieser Stelle seinen Unmut mit: „Es ist ja schön, dass Sie darüber berichten, dass 47% der im VDV organisierten Unternehmen (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) Fahrzeuge mit grüner Plakette haben. Aber da fehlen noch ein paar Prozent bis 100%! Was ist mit denen? Wir haben bei uns im Unternehmen vier Busse: Einer ist neu und hat die grüne Plakette. Ein anderer die rote. Die zwei restlichen haben gar keine und sind erst Baujahr 1990. So was soll ich Ihrer Meinung nach machen? Ich habe kein Geld für drei andere Reisebusse. Es geht den 53% Unternehmer, die in dieser Statistik noch fehlen, bestimmt genau so.“ Ludger Köppen https://www.koeppen.de Liebe Leser, schreiben Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema! E-Mail: redaktion@eurobus.de