

Mit rund 4500 Kilometern ist er der drittlängste Strom Asiens, er verbindet Tibet, die chinesischen Provinzen Sichuan und Yunnan, Myanmar, Laos, Thailand und Kambodscha mit dem Süden Vietnams: Der Mekong ist ein wahrlich mächtiger Strom, wie die Teilnehmer der Informationsreise von Touren Service Schweda nach Vietnam selbst sehen konnten. Meistens fließt er ruhig und erhaben dahin, in der Regenzeit kann er allerdings zum reißenden Fluss werden, der das Land überschwemmt, aber auch Fruchtbarkeit bringt. Während im übrigen Vietnam zwei Reisernten pro Jahr üblich sind, sind es im Mekong-Delta drei. Pro Hektar und Jahr werden hier 15 Tonnen Reis geerntet, gedeihen Früchte und Gemüse bestens. Das Mekong-Delta ist der Reis- und Gemüsespeicher für das ganze Land, rund 20 Millionen Menschen leben im Delta vom und mit dem Strom, den sie „Mutter aller Flüsse“ nennen. Sie haben ihm auch den Namen Song Cuu Long „Fluss der neun Drachen“ gegeben, weil er sich hier in neun Mündungsarme teilt.