BVG droht Millionenverlust nach Finanzdeals
 

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BVG droht Millionenverlust nach Finanzdeals

Mittwoch, 25.02.2009

Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rechnen damit, dass noch 2009 Zahlungsforderungen in Höhe von 80 Mio. EUR an das Unternehmen herangetragen werden. Die BVG hatte auf Anraten von Beratungsunternehmen im Jahr 2007 im Zuge von Verträgen zum Cross-Border-Leasing die Kreditrisiken zahlreicher Unternehmen übernommen, wie berichtet wird. Die Geldforderung droht nun, da mehrere dieser Unternehmen insolvent sind. BVG und der Senat weisen die Schuld von sich, da das Risiko nicht absehbar gewesen sei. Die Opposition befürchtet, dass die Forderungen an die Fahrgäste weitergegeben werden. Mit dem Cross-Border-Leasing wollte die BVG ein Steuerschlupfloch in den USA nutzen und die Gewinne aus dem Geschäft mit den beteiligten US-Unternehmen teilen. Die BVG machte zunächst einen Gewinn von 69 Millionen EUR. Nun geht auch dieses riskante Geschäft in den Wirren der Finanzkrise unter. Und möglicherweise müssen die Zuschüsse des Lands Berlin an das Unternehmen erhöht werden.

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