

Im Nachgang zur Sommerloch-Diskussion über die Maut haben sich bei einigen Unternehmern Kunden mit Fragen zur Maut gemeldet. Daraus entstand beim Bundesverband der Deutschen Omnibusunternehmen (bdo) die Idee, einen Flyer zu entwickeln, der einfach im Bus ausgelegt werden kann und sich direkt an die Fahrgäste richtet.
Als Zielpublikum sind Fahrgäste im Schulbus, im ÖPNV, im Reisebus und im Fernlinienbus gedacht. Beim bdo liegt eine kleine gedruckte Auflage vor. Busunternehmen können diesen Flyer über den bdo bestellen.
Hier ein Auszug aus dem Flyer mit der direkten Kundenansprache:
„Die Maut für den Bus wäre ein gravierender Wettbewerbsnachteil für dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel. Das würde zu Marktverzerrungen führen. Zumal der Großteil aller Straßen in Deutschland steuerfinanziert bleibt. Bei allen Fahrzeugen, die eine Infrastrukturabgabe zahlen oder demnächst zahlen sollen, gibt es außerdem eine Kompensation. Bei der Pkw-Maut ist vorgesehen, dass diese komplett durch die Kfz-Steuer ausgeglichen wird. Für die Lkw-Maut sind im Bundeshaushaltsplan 2015 sogar 546,6 Millionen Euro an Ausgleichzahlungen vorgesehen.
Es gibt also keinen Grund, warum der Bus eine Maut zahlen sollte. Von einer Busmaut wäre übrigens nicht allein der Fernbus betroffen. Auch die Reisebusse würden dann zur Kasse gebeten. Sogar die Schulbusse müssten zahlen, sobald sie mautpflichtige Straßen nutzen. Aus Sicht der mittelständischen Busbranche ist es daher unfair, wenn der Bus Maut zahlen müsste. Dies ist ein Kostenfaktor den wir auf die Fahrpreise umlegen müssten. Wir wollen, dass die Busfahrt für Sie erschwinglich bleibt. Daran arbeiten wir.“
Ihr Busunternehmer.
Im weiteren Verlauf des Flyers sind zusätzliche Argumente bezüglich der Umweltfreundlichkeit des Verkehrsmittels Omnibus aufgeführt.
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