

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag, 6. auf 7. Juni, wurde erneut ein deutscher Reisebus gestohlen. Diesmal in Riccione in Italien. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes-Benz Tourismo RHD,Baujahr 2012, des Baden-Württembergischen Busunternehmens Bottenschein aus Ehingen.
Wie Versicherungsmakler Dittmeier mitteilt, muss „aufgrund der aktuellen Situation mit weiteren Diebstählen gerechnet werden. Weiterhin bitten wir um Unterstützung und um sachdienliche Hinweise, welche für das Wiederauffinden des Fahrzeuges hilfreich sind.“
Nach Meldung des Diebstahls bei den zuständigen Behörden
und Übermittlung der notwendigen Dokumente, wurde die Fahndung nach dem Reisebus eingeleitet. Die Farbe des gestohlenen Fahrzeuges ist weiß. Es ist seitlich und hinten mit der Firmenaufschrift “Bottenschein“ sowie mit Sonnenblumen beklebt. Andere Busunternehmen werden um Unterstützung und um Hinweise, welche zum Wiederauffinden des Fahrzeuges dienlich sind, gebeten.
Warnung
Da es in den letzten Monaten wieder verstärkt zu Busdiebstählen gekommen ist, empfiehlt Dittmeier allen Busunternehmen besondere Aufmerksamkeit. Gefährdet sind die Fahrzeuge im europäischen Ausland, aber auch in Deutschland. Aktuell wurden in den letzten 15
Monaten acht deutsche Reisebusse entwendet. Zuletzt zwei Reisebusse in Italien, aber auch vier Fahrzeuge von Betriebshöfen der Unternehmer in Deutschland. Mit weiteren Busdiebstählen muss daher gerechnet werden.
Es handelte sich in allen Fällen um Omnibusse der Marken Mercedes bzw. Setra mit Baujahren von 2009 bis 2013. Nach vorliegenden Informationen sind Fahrzeuge ab 2010 serienmäßig gegen Diebstahl gesichert. Es muss deshalb davon ausgegangen werden, dass die vom Hersteller verbauten elektronischen Wegfahrsperren weitgehend wirkungslos sein dürften. Die Diebe greifen mit spezieller Software in die Fahrzeugelektronik ein.
Dittmeier empfiehlt zum Schutz der Fahrzeuge weiterhin, versteckt
angebrachte Schalter zur Unterbrechung der Startelektronik bzw. der
Kraftstoffzufuhr zu verbauen. Diese können ein Wegfahren des KOM unter Umständen am besten verhindern. Zu beachten sind dabei aber unbedingt etwaige Sicherheitsweise des Fahrzeugherstellers. Ebenfalls eine gute Maßnahme kann das Zuparken von Bussen durch andere Fahrzeuge sein. Um entwendete Busse möglicherweise wiederzufinden, stellen Ortungsgeräte eine recht gute Möglichkeit dar.
Sollten Busunternehmen selbst von einem Diebstahl betroffen sein,
sollten sie sich umgehend bei Dittmeier melden. Auch Nicht-Dittmeier-Kunden
sollten mit Dittmeier sofort Kontakt aufnehmen. Sie können auch nachts oder am Wochenende unter der kostenfreien 24h-Notfall-Hotline anrufen: +49 (0) 700 10 20 40 50. Dittmeier stellt sofort den Kontakt zu entsprechenden Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da sowohl im Inland wie im Ausland ein Busdiebstahl häufig unzureichend aufgenommen und verfolgt wird.
Es gilt, keine unnötige Zeit zu verlieren. Oft geht es um Stunden. Falls ein Diebstahl im Ausland passiert, empfiehlt Dittmeier, diesen unbedingt nochmals bei der örtlichen deutschen Polizeidienststelle anzuzeigen und auf die sofort beginnende Funk- und Ringfahndung zu drängen. Eine vorhandene GO-Box oder Telepass sollte nicht gesperrt werden, um die Spur verfolgen zu können (Verschieberichtung).
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