

Der neue Elektrobus des polnischen Busherstellers Solaris, der Urbino electric, durchläuft gerade einen Erprobungseinsatz auf Hamburger Flughafen. Auf seiner Erprobungstournee durch Deutschland machte der Solaris Urbino electric auch in Hamburg Station. Auf dem Flughafen der Hansestadt zeigte der Solaris-Elektrobus, dass Elektromobilität auch für die Bodenabfertigung in der Luftfahrt eine Option sein kann. Für den Hamburger Flughafen ist Umweltschutz von großem Stellenwert und in der Unternehmensphilosophie fest verankert. So beschafft der Flughafen bevorzugt Erdgas- und Flüssiggasfahrzeuge für die Bodenverkehrsdienste – auch sechs Solaris Urbino 12 CNG sind in der Flotte und dienen der Passagierbeförderung auf dem Vorfeld sowie zu den Parkhäusern. Mit dem Einsatz des Solaris Urbino electric wird geprüft, ob sich auch Elektrobusse für die spezifischen Anforderungen am Hamburg Airport (Foto: Penner) eignen. Der Solaris Urbino electric wurde 2011 erstmals vorgestellt. Die Antriebstechnik stammt vom deutschen Spezialisten Vossloh Kiepe. Die in Hamburg getestete 8,9 Meter lange Midibus-Variante hat einen 120 kW starken Elektromotor und Batterien mit einer Speicherkapazität von 121 kWh. Eine neuartige Klimaanlage mit integrierter CO2-Wärmepumpe sorgt für angenehme Luft an Bord bei geringem Stromverbrauch. Solaris bietet den Solaris Urbino electric auch als 12 Meter langen Standardbus an, eine Gelenkbusausführung ist in Vorbereitung. Solaris ist ein führender europäischer Anbieter innovativer Nahverkehrsfahrzeuge für Straße und Schiene. Seit Produktionsbeginn 1996 hat das von Krzysztof und Solange Olszewski gegründete Familienunternehmen annäherend 10.000 Busse an Kunden in 26 Ländern ausgeliefert. Solaris spezialisiert sich auf moderne Stadt- und Überlandlinienbusse und bietet das weltweit größte Angebot diesel-elektrischer Hybridbusse. Am Einsatzort emissionfrei unterwegs sind Oberleitungsbusse und Elektrobusse. Die Niederflurstraßenbahn Solaris Tramino sorgt für attraktiven Nahverkehr auf der Schiene.