

Die Passionsspiele St. Margarethen feiern 2026 ihr 100-jähriges Jubiläum. Höhepunkt des Jubiläums ist die Neuinszenierung „Mirjam – Stark wie der Tod ist die Liebe“, die am 23. Mai 2026 im Steinbruch St. Margarethen Premiere feiert. Rund 500 Mitwirkende stehen dafür auf der Bühne.
Die Jubiläumsproduktion erzählt die Passionsgeschichte erstmals aus weiblicher Perspektive: Mirjam, Maria Magdalena, blickt 20 Jahre nach den Ereignissen in Jerusalem auf Jesu Wirken zurück und verarbeitet ihre Erinnerungen und nachwirkenden Eindrücke im Gespräch mit anderen Figuren aus dem Johannesevangelium. Gespielt wird – wie alle fünf Jahre – vor der monumentalen Naturkulisse des Steinbruchs, der die Passionsspiele weit über das Burgenland hinaus bekannt gemacht hat.
Neben der Neuinszenierung steht 2026 auch die Tradition und Geschichte der Passionsspiele im Fokus. Geplant sind eine Chronik von Prof. Franz Miehl, die im Jubiläumsjahr in Buchform erscheinen soll. Zudem soll eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein KuBiKu und Filmvorführungen vergangener Passionsspiele die lange Tradition der Passionsspiele das ganze Jahr über sichtbar machen.
Die Passionsspiele St. Margarethen wurden 1926 von Pfarrer Josef Kaindlbauer und Emmerich Unger gegründet. Seitdem haben sie sich von einer Aufführung auf einem Bauernhof zu einer der bedeutendsten religiösen Theatertraditionen im Osten Österreichs entwickelt.
Weitere Informationen zu den Passionsspielen St. Margarethen und die Termine für die Passion 2026 finden Sie auf https://www.passio.at.
Bild: Passionsspiele St. Margarethen
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