



Guangzhou. (lop) Seit 40 Jahren gibt es die Bus-Messe Busworld in Kortrijk. Seit 2001 haben der Gründer Luc Glorieux und sein Team die Busworld Asia in China etabliert. In diesem November hat die Busworld Asia erstmals nicht in Shanghai, sondern in der Mega-Metropole Guangzhou (ehemals Kanton) stattgefunden. Mit dem Slogan „Busworld cares 4 children“ (Busworld kümmert sich um Kinder) wurde ein Motto rund um das Thema Schulbusse kreiert, das auch in Zukunft bei anderen Busworld-Messen seine Fortsetzung finden soll. Bereits der Start in China sicherte der international in mehreren Ländern aktiven Busworld große Aufmerksamkeit. Referenten und Schulbus-Experten kamen aus der USA eingeflogen, um gemeinsam mit chinesischen Busbauern und Sicherheitsexperten Fragen rund um den in China evident wichtig gewordenen Themenkomplex der Schüler-Beförderung zu diskutieren und aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu berichten. Unfälle haben in letzter Zeit dieses Thema im „Reich der Mitte“ in den Mittelpunkt des Interesses gerückt – die Bushersteller wie Yutong, Higer etc. haben sofort reagiert und ihre neuesten Schulbusse unter Sicherheitsaspekten verbessert und sie einer internationalen Jury der Busworld zu Tests bereitgestellt. Im Ergebnis hat die Busworld erstmals Schulbus-Preise verliehen. Zu den Siegern zählten die führenden Bushersteller Yutong und Higer. Klar wurde, dass in puncto Sicherheit noch viel zu tun ist, die Bushersteller sich aber auf diesen „langen Marsch“ bereits mit viel Engagement begeben haben. Die Busworld Asia wird in Zukunft nur noch alle zwei Jahre ausgetragen. Außerdem ziehen die Organisatoren die Konsequenzen aus der nicht ihren Erwartungen entsprochenen Teilnahme der Hersteller und gehen wieder zurück nach Shanghai.