

Reisebusse sind nicht nur unabhängig von Schienen, Bahnhöfen und Fahrplänen, sie wandeln sich auch in Kürze vom rollenden Klassenzimmer zum mobilen Internetcafé oder machen triste Autobahnen zur stimmungsvollen Partyzone. Weshalb das flexible Vehikel zum Kultfahrzeug der Teenager avanciert. Der Bus wird zum Kultfahrzeug der Teenager. „Fast ein Drittel aller Urlaubsfahrten sind Kinder- und Jugendreisen“, stellt Richard Eberhardt fest. „Für dieses Segment geben die Deutschen im Jahr rund zwölf Milliarden Euro aus“, erklärt der Präsident des Internationalen Bustourismusverbandes. Die Bustouristik kennt die Bedürfnisse der jungen Generation. Denn Klassenfahrten mit dem Bus sind längst ein Klassiker in der Branche. Der Multi-Media-Bus mit CD-Player, Internetanschluss und Spielkonsole lässt sich als rollendes Klassenzimmer nutzen, das auf pädagogisch wertvollen Ausflügen das Gemeinschaftsgefühl der Schüler stärkt. Dass der Reisebus bei den Schulen gut ankommt, spiegelt sich auch in den Zahlen des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) wider. „Mehr als 70 Prozent aller Schulklassen reisen bei uns mit dem Bus an“, berichtet Barbara Mott, Projektleiterin für Klassenfahrten beim DJH-Landesverband Rheinland.