

Autonome Fahrzeuge gelten als Schlüsseltechnologie der Verkehrswende – doch der Sprung vom Pilotprojekt in den regulären Betrieb bleibt eine der größten Herausforderungen der Branche. Das deutsche Unternehmen Holon, das sich auf die Entwicklung autonom fahrender Shuttle-Fahrzeuge und ganzheitlicher Mobilitätslösungen spezialisiert hat, will genau diese Lücke schließen.
Gemeinsam mit der US-Mobilitätsplattform CharterUp startet Holon nun eine strategische Partnerschaft, um autonome Mobilität in den USA systematisch und skalierbar in bestehende Verkehrssysteme zu integrieren. Ziel der Kooperation beider Unternehmen ist es, autonome Shuttles aus isolierten Testumgebungen herauszuführen und in den alltäglichen Verkehr zu überführen.
Holon bringt gemeinsam mit Benteler Mobility und Ioki eine integrierte 360°-Mobilitätslösung ein. Im Mittelpunkt steht ein autonomes Shuttle, ergänzt durch digitale Plattformen, Betriebsmodelle und Servicekonzepte. CharterUp steuert seine etablierte Mobilitätsplattform, umfassende operative Erfahrung sowie ein landesweites, KI-gestütztes Transportnetzwerk bei. Damit entsteht eine Kombination aus Fahrzeugtechnologie, Infrastruktur, Software und operativer Umsetzung aus einer Hand.
„Die Partnerschaft mit CharterUp ist ein wichtiger Schritt, um autonome Mobilität in den alltäglichen Verkehr zu bringen“, erklärt Dr. Sven Herzig, Chief Sales Officer bei Holon. Durch die Verbindung der integrierten Lösung mit der Einsatzkompetenz und Reichweite von CharterUp könnten Betreiber, so Herzig weiter, autonomen Nahverkehr sicher, nachhaltig und im großen Maßstab einführen – von frühen Pilotphasen bis zum vollständigen Betrieb.
In der praktischen Anwendung plant CharterUp, die Lösung gezielt in klar abgegrenzten Einsatzbereichen einzuführen. Dazu gehören unter anderem Campusareale, Flughäfen, kommunale Verkehrssysteme sowie Projekte von Verkehrsbehörden.
Geplant sind unter anderem die Entwicklung passender Servicemodelle, der Betrieb gemischter Flotten aus manuellen und autonomen Fahrzeugen, die kontinuierliche Optimierung der Betriebsabläufe, sowie die Integration sämtlicher fahrzeug-, fahrer- und servicebezogener Prozesse in eine gemeinsame Systemlösung.
Schrittweise Integration
Die Partner betonen, dass ihr Ansatz bewusst auf eine risikoarme Einführung setzt. Autonome Systeme sollen nicht abrupt bestehende Strukturen ersetzen, sondern sich schrittweise in vorhandene Verkehrssysteme einfügen – im Einklang mit regulatorischen Anforderungen, Sicherheitsstandards und der zunehmenden technologischen Einsatzreife. „Benteler Mobility bietet die operative und infrastrukturelle Grundlage, die für den zuverlässigen Betrieb autonomer Dienste erforderlich ist“, erklärt Tobias Liebelt, CEO von Benteler Mobility.
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