

„Daimler Buses hat sich 2009 gut geschlagen“, betonte Vorstandschef Hartmut Schick bei der Vorstellung der neuen Busse zur „Busworld“ in Kortrijk. Zwar sei auch das Busgeschäft global gesehen für den Weltmarktführer im ersten Halbjahr um 15-20% rückläufig – „doch bei weitem nicht vergleichbar wie in anderen Branchen.“ Schick rechnet damit, dass 2009 weltweit nur 250.000 Busse verkauft werden – 30.000 weniger als im Jahr davor. Hauptgrund seien die Fahrgestell-Märkte in Lateinamerika. Dennoch: Das Umsatzergebnis von Daimler sei erfreulicher, als es die reinen Absatzzahlen vermuten lassen. „der Umsatzrückgang fiel mit 10% auf rund zwei Milliarden Euro deutlich geringer aus als beim Absatz.“ In den nächsten Monaten werde es keine Kurzarbeit an den europäischen Standorten geben. Im Gegenteil: „Unsere Auftragsbücher sind voll – wir müssen uns anstrengen, um alle Aufträge erledigen zu können“, so Schick. Auf den wichtigen Kernmärkten rechnet auch Vorstandsmitglied Holger Suffel, Service-Chef von Daimler Buses, mit einer Stabilisierung. „Wir haben die Talsohle durchschritten. 2012 werden wir wieder da stehen, wo wir 2008 waren“. Die Investitionsvorhaben global würden deshalb wie geplant weiter laufen.