

Am heutigen Mittwoch steht als Konsequenz aus der Schmiergeldaffäre das Bus-Geschäft von MAN Nutzfahrzeuge im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzung. Nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ wird dabei sogar über einen „teilweisen Rückzug aus dem Bus-Geschäft“ diskutiert. Der Verkauf von Stadtbussen an öffentliche Auftraggeber wird demnach sowohl als „äußerst korruptionsanfällig“ und ebenso als ertragsschwach beurteilt. Das Bus-Geschäft könnte bei einer entsprechenden Mehrheit im Aufsichtsrat erheblich reduziert oder sogar in Ländern ganz beendet werden, in denen Korruption zu gängigen Gepflogenheiten gehört.