




„Richard Eberhardt hat dem RDA seinen Stempel gegeben – stets fordernd und aktiv, energisch und zielstrebig hat er viele Projekte für die Zukunft auf den Weg gebracht“. Konrad Behringer, RDA-Vizepräsident (Behringer Touristik), fasste im Kölner Hyatt Regency Hotel vor 70 geladenen Gästen aus der internationalen Bustouristik, der Politik und der Busindustrie die Lobeshymnen auf einen erfolgreichen Busunternehmer und RDA-Verbandspräsidenten zusammen und kam zu dem Schluss: „ Viele Kapitel sind in dem Bücherbund von Richard Eberhardts Leben bereits geschrieben – wir sind gespannt auf weitere.“ Der Pforzheimer Busunternehmer, der mit seiner Ehefrau Beate einen Betrieb mit 350 Mitarbeitern und einen Fuhrpark von über 100 Bussen managt, wurde von den Gastrednern mit Lorbeer bekränzt. BTW-Präsident Klaus Laepple, Deutschlands oberster Touristiker, betitelte ihn als „Richard Löwenherz“, der in seinem „beharrlichen Bohren dicker Bretter“ erst die Wiedereinführung der 12-Tage-Regelung für Busreiseveranstalter möglich gemacht und zudem die Maut für den Bus verhindert habe. „Richard Eberhardt kämpft für die Branche in Berlin genauso wie in Brüssel“, so Laepple. Das nächste Problem stehe bereits an – die Feinstaub-Regelung in den Städten. „Der BTW wird sich an der Seite des RDA stark machen, dass alle deutschen Städte diese Entscheidung revidieren, die mit enormen Konsequenzen für Hotellerie und Gastronomie verbunden sind.“ Laepple: „ Städtetourismus ohne den Bus geht einfach nicht“. Politiker hätten die Folgen einfach nicht abgeschätzt, appellierte der BTW-Präsident nicht zuletzt an die Stadt Köln, Standort des RDA-Workshops. Neue Image-Kampagne gefordert Richard Eberhardt zeigte sich sichtlich gerührt von der Gratulationscour, gab aber gleich neue Zukunftsstrategien vor. Zum Einen ist ihm die Konsolidierung der Verbandslandschaft wichtig. „Wir müssen noch einheitlicher auftreten gegenüber der Politik.“ Auch eine engere Zusammenarbeit mit der Busindustrie forderte er. „Wo ist eine europaweite Image-Kampagne pro Bus, an der sich auch die Industrie beteiligt ?“, fragte er. „Wir haben das sicherste und umweltfreundlichste Reiseverkehrsmittel – doch wir machen zu wenig daraus.“