

Seit über einem halben Jahr unterstützt Sigmar Gabriel das umweltfreundlichste Verkehrsmittel mit dem Appell „Fahren Sie Bus!“. Heute zog der Bundesumweltminister in Wolfenbüttel eine positive Zwischenbilanz seiner Kampagne, die er im Sommer gemeinsam mit dem Internationalen Bustouristik Verband RDA und der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) gestartet hat: „Die Botschaft auf dem grünen Ökosiegel kommt beim Verbraucher an.“ Ob als kleiner Aufdruck auf Briefköpfen, als Aufschrift auf Flaschenöffnern und Taschenspiegeln oder als große Folie an der Karosserie von Reisebussen: Der grüne Aufkleber mit dem Slogan „Der Bundesumweltminister empfiehlt: Fahren Sie Bus!“ wurde in den vergangenen Monaten bundesweit publik gemacht. Sigmar Gabriel freut sich, dass damit der Reisebus in der Klimadebatte in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt wird. „Denn der Reisebus erreicht sowohl in der Schadstoffbilanz als auch beim Spritverbrauch hervorragende Werte“, betonte der Umweltminister. Richardt Eberhardt bedankte sich beim Minister für die Unterstützung der Busbranche. „Durch diese Initiative wird deutlich, dass der Reisebus eine zentrale Rolle spielt, um auch in Zukunft die Mobilität des modernen Menschen auf umweltfreundliche Weise zu garantieren“, stellte der RDA-Präsident fest. Dabei stützt er sich auch auf die jüngste Studie des renommierten ifeu-Instituts, die erneut belegt, dass der Reisebus in der Ökobilanz nicht nur deutlich besser als Flugzeug und Pkw abschneidet, sondern gerade beim Klimaschutz auch weit vor der Bahn liegt. Rainer Klink betonte, dass durch die gemeinsame Aktion von Politik und Verbänden bereits positive Ergebnisse erzielt werden konnten. „Rund 30 Prozent der Touristen, die mit dem Reisebus in den Urlaub fahren, begründen diese Entscheidung auch damit, dass er ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist“, zitierte der gbk-Vorsitzende aus einer aktuellen Umfrage seines Verbandes. Und weil Busreisen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis offerieren, wird diese Form des nachhaltigen Tourismus auch in Zeiten der Wirtschaftskrise gerne genutzt“, erklärte Klink. Damit der Reisebus seine Systemvorteile als umweltfreundliches Verkehrsmittel voll entfalten kann, plädieren sowohl RDA als auch gbk für eine generelle Befreiung von der Ökosteuer.