WBO für synthetische Kraftstoffe
 


ELEKTROMOBILITÄT ?

WBO für synthetische Kraftstoffe

Donnerstag, 21.11.2019

Die von der Politik eingeforderte „Dekarbonisierung" des Verkehrs stellt eine massive Herausforderung für die Busbranche dar. Einseitig auf E-Busse zu setzen, halten die baden-württembergischen Busunternehmer des WBO für kurzsichtig.

Aus Sicht der Branche sei es extrem wichtig, so der WBO, dass auch synthetische Treibstoffe - zumindest als Übergangslösung - zur Verfügung stehen. Und zwar so lange, bis der Einsatz der Wasserstoff-Technologie auch in Deutschland greifbar wird. „Wir brauchen Alternativen zum Elektromotor", so WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber (Foto). „Im Reiseverkehr ist der Dieselantrieb mit Blick auf die längeren Strecken weiterhin erste Wahl. Synthetische Treibstoffe wären auch eine mögliche Antwort auf Einfahrtsverbote in Städte. Ihre Verwendung macht nach EU-Recht Dieselbusse ausdrücklich zu sauberen Fahrzeugen."

Baden-Württemberg hat sich aktuell im Bundesrat für den öffentlichen Vertrieb von synthetischen Dieselkraftstoffen eingesetzt. Das Land fordert zusammen mit Brandenburg und Hamburg, dass so genannte Power-to-Liquid-Kraftstoffe nicht wie bislang an der Zapfsäule nur beigemischt, sondern auch in reiner Form verkauft werden dürfen.

Der WBO unterstützt das nachdrücklich: „Wir hoffen sehr, dass sich eine Mehrheit im Bundesrat der Initiative von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anschließt", so Dr. Weber. Darüber wird am Freitag, 29. November, im Berliner Bundesrat abgestimmt.

Darüber hinaus regt der Busverband an, über Steuererleichterungen Anreize für alternative Kraftstoffe zu schaffen.



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