

Die Bayerische Busunternehmer des Landesverbands LBO fordern die sofortige Aussetzung der neuen bürokratischen “Monstervorschriften“.
Dies ist ein weiterer Tiefschlag gegen den freien Reisebusverkehr und die Dienstleistungsfreiheit in Europa, dessen Zeche die Fahrgäste, die Reisebusunternehmen und deren Beschäftigte bezahlen müssen, so LBO-Präsidentin Sandra Schnarrenberger (Foto) in München.
Anfang des neuen Jahres ist in der Alpenrepublik das sog. Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz in Kraft getreten, das auch alle ausländischen Unternehmen verpflichtet, bei der Erbringung von Leistungen auf österreichischem Gebiet die dort geltenden Tariflöhne als Mindestentgelt einzuhalten.
Das Gesetz unterwirft die Firmen und deren Beschäftigte einer bisher ungeahnten Bürokratie mit Melde- und Dokumentationspflichten, die von keinem Unternehmen zu leisten sind und die europäischen Standards des persönlichen- und betrieblichen Datenschutzes missachten.
Für die 1.000 bayerischen Busunternehmer bedeutet dies, dass sie jetzt vor jeder einzelnen Österreichtour ein aufwendiges Anmeldeverfahren durchführen müssen. Ebenso müssen die Fahrer/innen zusätzlich zu den bisherigen Dokumenten sogar eine Kopie des Arbeitsvertrages mitführen.
Auf Einladung des Verkehrsbetriebs Brodschelm trafen sich Vertreter Bayerns und Tirols in der Grenzstadt Burghausen, um die aktuelle Lage zu analysieren.
Abonnieren Sie Eurobus auf Youtube:
Youtube: https://goo.gl/D1RhS3
Google+: https://goo.gl/Y4OUhW
Twitter: https://goo.gl/Hs3i54