

(lop) Mit einer Delegiertenversammlung der Landesverbände startete gestern der Bundeskongress des BDO, Bundesverband der deutschen Busunternehmer, in Berlin.
Über 400 Teilnehmer des privaten Omnibusgewerbes aus ganz Deutschland, Vertreter von Verbänden der Nachbarländer und der Busindustrie kamen anschließend gestern Abend mit Bundestagsabgeordneten zu einer exklusiven Veranstaltung im geschichtsträchtigen Goya am Nollendorfplatz zusammen, um sich auf die heutige Tagung einzustimmen.
BDO-Präsident Wolfgang Steinbrück fasste in seiner Begrüßung die Ereignisse des vergangenen Jahres mit der für die Linienbusbetreiber so wichtigen Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes zusammen: "Es war ein turbulentes Jahr 2012." Auf dem mühsam beschrittenen "Weg des Konsenses" habe man eine letztlich "hervorragende Basis erreicht, mit der die mittelständischen Busunternehmen gut leben können." Wer nicht, der könne inzwischen auch Fernbuslinien betreiben, so Steinbrück, der eine "aus dem Zusammenhang heraus falsch zitierte" Bemerkung seinerseits kommentierte: "Ich hätte mir gewünscht, dass die mittelständischen Busunternehmen sich zusammentun und die Fernbuslinien gemeinsam stemmen." Aber auch bei der jetzigen Entwicklung mit einigen "Start up Unternehmen" sei klar, "dass es ohne die mittelständischen Busunternehmen nicht funktioniert - und am besten mit einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe". Die Wahrnehmung von Fernbus-Linien in der Öffentlichkeit habe dem "Bus ein so gutes Image wie nie zuvor" beschert. darauf gelte es aufzubauen, so Steinbrück.
Maßgeblichen Anteil an der positiven Lösung vieler Konflikte rund um die PbefG-Novellierung habe der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Dr. Andreas Scheuer, gehabt. Der Bundestagsabgeordnete (auf unserem Foto rechts mit Wolfgang Steinbrück) sprach unter dem Applaus der Versammelten von einem "harten Jahr mit äußerst komplizierten Sachverhalten", wobei letztlich die Zusammenarbeit aller Fraktionen zu einem befriedigenden Ergebnis für die Branche geführt habe.