Haftstrafe für Busunternehmer Schumann
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Haftstrafe für Busunternehmer Schumann

Freitag, 04.11.2011

Ende eines Höhenflugs mit tiefem Fall: Das Amtsgericht Gera hat Busunternehmer Thomas Schumann wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Busunternehmer aus Triptis in Thüringen, Ex-RDA-Vorstandsmitglied, habe „in 85 Fällen“ betrogen sowie Dokumente gefälscht. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk und die Ostthüringer Zeitung berichteten, habe der geständige ehemalige Inhaber von Schumann Reisen, einst „Vorzeigeunternehmer der neuen Bundesländer“, auch während der Insolvenz noch weiter Reisen verkauft und durchgeführt. Schumanns Schuldenberg in der Touristikbranche sei auf 13 Millionen Euro angewachsen, wie der MDR berichtete. Thomas Schumann stufte das Gericht nicht als klassischen Betrüger ein, der sich selbst bereichert habe, sondern im Gegenteil bei seiner Vorgehensweise seine Firma, sein Wohnhaus und die Ersparnisse seiner Familie verloren. Schumann war zuletzt Berater des Nachfolge-Unternehmens Reiseprofis A-Z Touristik, die den Reiseveranstalter weiterführen.

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