Erstmals wurde die Veranstaltung unter der Verantwortung des im vergangenen Jahr gegründeten DFF Deutsches Fahrtenschreiberforum e.V. durchgeführt. Im Mittelpunkt des öffentlichen Symposiums standen Fachvorträge und Diskussionsrunden zu aktuellen Herausforderungen und Zukunftsthemen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr.
Zum Auftakt informierte der Verein über seine Arbeit sowie die Einrichtung neuer Fachausschüsse in den Bereichen „Sozialvorschriften“ und „Fahrtenschreiber und Software“. Dort sollen künftig Experten, Unternehmensvertreter und Behördenmitarbeiter gemeinsam offene Fragen im Fahrpersonalrecht erörtern. Ziel sei es, Einfluss auf die Anwendung, Umsetzung und Kontrolle der Vorschriften zu nehmen. Dabei stünden die Verkehrssicherheit und eine praktikable Kontrollierbarkeit der Regelungen im Vordergrund.
Einen weiteren Schwerpunkt bildeten aktuelle Entwicklungen auf europäischer und nationaler Ebene. Zudem berichteten die Hersteller VDO und Stoneridge über technische Neuerungen, Herausforderungen im praktischen Einsatz sowie die Weiterentwicklung digitaler Fahrtenschreiber.
Praxisbezogene Themen standen insbesondere in der Session „Kontrolle und Praxis“ im Fokus. Dür intensive Diskussionen sorgten unter anderem Anwendungen im öffentlichen Personennahverkehr sowie der nationale und grenzüberschreitende Gelegenheitsverkehr mit Omnibussen. Kontrovers diskutiert wurden darüber hinaus der Einsatz von Fahrtenschreibern in der Fahrschulausbildung sowie der Nutzen von Simulatoren für die praxisnahe Schulung von Fahrern.
Die nächste Ausgabe des Deutschen Fahrtenschreiberforums ist bereits terminiert: Das 11. DFF soll am 1. und 2. Juni 2027 erneut in Berlin stattfinden.





