Eurobus Busworld Live: Größte Busmesse der Welt startet

Die Busworld Brüssel startet mit neuen Rekordzahlen und bestätigt ihre Rolle als weltweit bedeutendste Busmesse. 533 Aussteller aus 30 Ländern, 252 Busse in den Hallen, 32 im Außengelände, starke Präsenz aus Türkei und China sowie zahlreiche digitale Innovationen prägen das Bild. Begleitet wird die Messe vom „Zero Emission Bus“-Kongress mit Themen rund um Sicherheit, Digitalisierung und Finanzierung.

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(lop) Wenn das kein Grund zur Freude ist: Mit neuen Rekordzahlen geht die Busworld in Brüssel an den Start und untermauert ihre Position als bedeutendste Busmesse der Welt eindrucksvoll: 533 Aussteller aus 30 Nationen zeigen vom 4. bis 9. Oktober auf der Expo in der belgischen Hauptstadt ihre neuesten Produkte. 85 Bushersteller präsentieren insgesamt 252 Stadt- und Reisebusse in den Hallen und 32 Busse im Außengelände, wo auch Fahrzeuge zu kurzen Probefahrten bereitstehen. Zudem trägt die Zulieferindustrie mit ihren neuesten Entwicklungen einen wichtigen Teil zum umfassenden Portfolio dieser Messe bei.

„Wenn wir alle Busse dieser Expo aneinander reihen würden, ergäbe dies eine stattliche Linie von 5,1 km Länge“, verdeutlichte Mieke Glorieux (Foto), Managing Director der Busworld, die Dimension dieser Ausstellung, die 1974 von ihrem Vater Luc Glorieux (auf unserem Foto gemeinsam bei der gestrigen Pressekonferenz) als kleine Busausstellung im belgischen Kortrijk gegründet wurde – damals unter dem Namen „Car & Bus“. Die Messe wuchs rasant und zog schließlich nach Brüssel um. Zur vorherigen Busworld kamen rund 40.000 Besucher, für dieses Jahr werden deutlich mehr erwartet.

Eng mit dieser Expansion verbunden ist die immer stärkere Präsenz der Bushersteller aus der Türkei und China: Beide Länder führen das Ranking mit 107 Ausstellern (Türkei) und 85 (China) vor Deutschland (68) an.

Wie stark insbesondere China bei Qualität und Innovation aufgeholt hat, zeigt sich auch bei den Digital Awards, die von einer unabhängigen Jury vergeben wurden. Hier dominieren chinesische Hersteller wie Yutong mit ihren digitalen Entwicklungen deutlich. MAN konnte mit dem „Safe Stop Assist“ überzeugen, ZF mit dem „Braking and E-Drive Synergy Program“.

Doch nicht nur Hardware steht im Fokus – darunter auch der wachsende Bereich autonom fahrender Busse. Auch der informative Input kommt nicht zu kurz: Im Rahmen des „Zero Emission Bus“ Kongresses vom 6. bis 9. Oktober in Halle 11 werden Themen wie Sicherheit, digitale Innovationen, Bus-Managementsysteme und Finanzierungsmodelle umfassend behandelt.

Also: Auf nach Brüssel!

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