„Die Geschichte unseres Familienunternehmens ist geprägt von Menschen, die in jeder Phase hingeschaut, zugepackt und gemeinsam neue Wege entwickelt haben“, sagt Reinhard Hübner, Eigentümer der Hübner-Gruppe und Sohn des Firmengründers Kurt Hübner. „So garantieren wir sowohl unseren Kunden als auch unseren Mitarbeitenden Beständigkeit und Verlässlichkeit – auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.“

Kurt Hübner gründete das Unternehmen am 1. Mai 1946 in Kassel. Foto: HÜBNER-Gruppe
Acht Jahrzehnte unternehmerischer Weitblick, Innovationskraft und familiäre Kontinuität haben die Entwicklung des Unternehmens geprägt. Aus den Anfängen in Kassel entstand eine international aufgestellte Unternehmensgruppe, die heute innovative Systeme und Komponenten für Busse, Bahnen, Nutzfahrzeuge, die Industrie sowie Forschung und Medizin entwickelt und produziert. Für die Busbranche hat die Unternehmensgeschichte eine besondere Bedeutung. Bereits Anfang der 1950er-Jahre entwickelte Hübner gemeinsam mit dem damaligen Kasseler Fahrzeughersteller Henschel die ersten Faltenbalg-Systeme für Gelenkbusse. Damit legte das Unternehmen den Grundstein für ein Geschäftsfeld, das bis heute zu seinen wichtigsten Aktivitäten zählt.

Mobilitätswende ist Handarbeit: In den frühen Jahren der Fertigung bei HÜBNER werden die Faltenbalg-Stoffe noch per Hand zugeschnitten. Foto: HÜBNER-Gruppe
Mit dem Eintritt von Nora Oberländer in die Geschäftsführung im März 2025 ist die Familie weiterhin maßgeblich in der Unternehmensleitung vertreten. Die Großnichte von Reinhard Hübner steht für die nächste Generation des Familienunternehmens und begleitet die Weiterentwicklung der Gruppe. Heute ist Hübner in den Geschäftsbereichen Mobility Rail, Mobility Road, Material Solutions und Photonics tätig. Das Portfolio reicht von Gelenk- und Übergangssystemen, Fahrwerktechnik, Türsicherheits- und Dichtungssystemen über Elastomere, beschichtete Textilien sowie Isolations- und Verbundwerkstoffe bis hin zu Hochleistungslasern für Forschung, Wissenschaft und Medizin.
Früh setzte das Unternehmen auf Internationalisierung. Nach der Eröffnung des ersten Auslandsstandorts in Brasilien im Jahr 1979 folgten weitere Werke und Niederlassungen unter anderem in den USA, China, Indien sowie mehreren europäischen Ländern. Der Stammsitz in Kassel mit rund 1.100 Beschäftigten bildet weiterhin das Zentrum der Unternehmensgruppe. Das Werk im ungarischen Nyíregyháza zählt mit rund 900 Mitarbeiter zu den größten Produktionsstandorten des Unternehmens.
Im Bereich Mobility Road entwickelt Hübner heute Komponenten und Systeme, die für Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit moderner Busse wichtig sind. Dazu gehören neben den bekannten Übergangs- und Gelenksystemen auch Türsicherheitslösungen, Dichtungssysteme sowie Komponenten für elektrische Busse und Nutzfahrzeuge. Die zunehmende Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs eröffnet dabei neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Im Fokus der Produktentwicklung stehen dabei insbesondere Energieeffizienz, Sicherheit und Fahrkomfort. Damit reagiert das Unternehmen auf die Anforderungen, die mit der zunehmenden Elektrifizierung von Bussen und Nutzfahrzeugen verbunden sind. Gleichzeitig investiert die Unternehmensgruppe in Zukunftstechnologien. Mit dem Geschäftsbereich Photonics entwickelt Hübner Laserlösungen für Anwendungen in Holografie, Quantenphysik und medizinischer Diagnostik. Die Verbindung aus langjähriger Erfahrung in den Mobilitätsmärkten und der Erschließung neuer Technologiefelder prägt dabei den Kurs der Unternehmensgruppe für die kommenden Jahre.





