BUNDESGARTENSCHAU 2029: BUGA29 findet vom 19. April bis 07. Oktober 2029 statt

Die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal findet vom 19. April bis zum 7. Oktober 2029 statt. Das hat der Aufsichtsrat der Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH in seiner Sitzung am 20. Mai 2026 beschlossen. Mit der Festlegung des Durchführungszeitraums erhält das Großprojekt im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal einen weiteren wichtigen Meilenstein. Kommunen, touristische Akteure und wirtschaftliche Partner erhalten damit frühzeitig Planungssicherheit.

Die BUGA29 findet vom 19. April bis 7. Oktober 2029 im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal statt. Entlang des Rheins sind acht BUGA-Parks geplant.
Foto: dbf.design
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Die BUGA29 soll sich über rund 67 Rheinkilometer zwischen Lahnstein und Rüdesheim/Bingen erstrecken. Geplant sind acht BUGA-Parks und zahlreiche Ausstellungsflächen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die BUGA29 ist als dezentrales Großevent konzipiert, das Natur, Kultur, Tourismus und Regionalentwicklung miteinander verbindet.“

„Mit dem beschlossenen Durchführungszeitraum gewinnt die BUGA29 weiter an Kontur. Für mich ist das nach rund zehn Jahren Begleitung ein besonderer Moment“, erklärte Peter Labonte, Aufsichtsratsvorsitzender der BUGA gGmbH. Auch Geschäftsführer Sven Stimac sieht in dem Beschluss einen wichtigen Schritt: „Die kommenden Meilensteine beinhalten unter anderem das Ausstellungskonzept, die ersten Spatenstiche und den Beginn der touristischen Vermarktung.“

Acht Parks mit unterschiedlichen Themenwelten

Jeder der acht BUGA-Parks soll eine eigene gestalterische Handschrift und thematische Ausrichtung erhalten. Die Verantwortlichen setzen dabei auf unterschiedliche Erlebniswelten, die verschiedene Zielgruppen ansprechen sollen.

Die vier zentralen Themenfelder der BUGA29 lauten: Inspiration, Poesie, Zukunft und Gesundheit. Rüdesheim und Bingen stehen dabei für das Thema „Inspiration“, Burg Rheinfels und das Loreleyplateau verbinden „Poesie und Zukunft“, während Lahnstein den Schwerpunkt „Gesundheit“ erhält. Neben klassischen Garten- und Pflanzenschauen sollen Kunst, Kultur, Veranstaltungen und interaktive Angebote eine zentrale Rolle spielen. Geplant sind Bühnenprogramme, Konzerte, Lernangebote sowie wechselnde Veranstaltungen in den einzelnen Parks.

Ein wichtiger Bestandteil der Planungen ist die Verbindung von Kulturlandschaft, Weinbau und Naturerlebnis. Projekte zur Landschaftspflege mit Ziegen und Exmoor-Ponys sowie Angebote rund um Wein, Wandern und Rheinromantik sollen die Region für Besucher erlebbar machen.

Die BUGA29 versteht sich als langfristiges Entwicklungsprojekt für das gesamte Mittelrheintal. Ziel ist es, neue touristische Angebote zu schaffen und die Region dauerhaft aufzuwerten. „Die Parks schaffen den Rahmen für die BUGA-Ausstellung 2029 und bleiben darüber hinaus als hochwertige öffentliche Grünanlagen erhalten“, heißt es in den aktuellen Planungsunterlagen. Die Veranstalter rechnen damit, dass die Bundesgartenschau nicht nur das Tal selbst, sondern auch den Tourismus in der gesamten Region nachhaltig stärken wird. Statt Massentourismus solle ein qualitativ hochwertiges Kultur- und Naturerlebnis entstehen, das Besucher zum Wiederkommen motiviert.

 

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